Freizeitangebote-header-02.jpg Foto: T. Maelsa / DRK e.V.
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Jugendarbeit

Ihr Ansprechpartner

Landesgeschäftsstelle
Bereich Pflege & Soziales
Jugend & Familie

Maria Hermannsdorfer

Tel.: 089 9241-1452
Handy: 0173 8775797
Fax: 089 9241-411452
E-Mail: hermannsdorfer@lgst.brk.de

Jugendarbeit bei Ihrem Kreisverband vor Ort

Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit

Die arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit unterstützt arbeitslose Jugendliche bei der sozialen und beruflichen Integration. Es handelt sich hierbei um Jugendliche, deren Chancen auf eine Berufsausbildung oder eine berufliche Tätigkeit durch schwierige Lebenssituationen oder fehlenden Schulabschluss deutlich gemindert sind. Die Jugendsozialarbeit versucht die individuellen Kompetenzen der Jugendlichen sowohl in fachlichen Bereichen als auch in sozialen Belangen zu verbessern.

Ziel ist es, den Jugendlichen die erforderlichen Schlüsselqualifikationen mit sozialpädagogischer Unterstützung zu vermitteln, damit sie in der Arbeitswelt Fuß fassen können.

Berufsvorbereitende Maßnahmen und ausbildungsbegleitende Hilfen

Berufsvorbereitende Maßnahmen und ausbildungsbegleitende Hilfen gewährleisten durch ihr ganzheitliches Konzept zwischen dem BRK als Träger, der Ausbildungsstätte, der Schule, den Freizeitangeboten und der fachlichen und sozialen Betreuung durch das BRK optimale Ausbildungsbedingungen. Dadurch wird den benachteiligten Jugendlichen der Übergang ins Erwerbsleben erleichtert.

Diese Maßnahmen werden in der Regel durch die Bundesagentur für Arbeit gefördert.

Jugendsozialarbeit an Schulen

Jugendsozialarbeit an Schulen ist eine besonders intensive Form der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule. Sie soll junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen und fördern. Auch bei schwierigen sozialen und familiären Verhältnissen sollen dadurch die Chancen junger Menschen auf eine eigenverantwortliche und sozialverträgliche Lebensgestaltung verbessert werden.

Aufsuchende Jugendsozialarbeit

Pädagogische Fachkräfte des BRK sprechen Kinder und Jugendliche an deren Treffpunkten in der Heimatstadt an, die sonst von den institutionellen Angeboten der Jugendhilfe nicht erreicht werden. Dabei geben sie vielfältige Hilfestellungen bei Problemen bezüglich Familie, Partnerschaft oder Schule und Ausbildung. Besonderen Wert legen sie auf Hilfen zur beruflichen Orientierung, Unterstützung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz und Beratung während der Ausbildung.

Weitere Schwerpunkte sind in den Bereichen Interkulturelle Arbeit, Mädchenarbeit, Erlebnispädagogik, Stadtteilarbeit und Gewaltprävention angesiedelt. Oberstes Ziel dabei ist es, die Lebenssituation und Lebensperspektiven der Jugendlichen zu verbessern.

Jugendmigrationsdienste

Die Eingliederung junger Menschen mit Migrationshintergrund ist Ziel der Jugendmigrationsdienste. Beraten werden bleibeberechtigte Zuwanderinnen und Zuwanderer jeglicher Nationalität im Alter von 12 bis 27 Jahren. Durch die Angebote des Jugendmigrationsdienstes soll ein Höchstmaß an Integration, Partizipation und Chancengleichheit der jungen Migranten in allen Bereichen des sozialen, kulturellen und politischen Lebens ermöglicht werden.

Integrationsprojekte

Zu der sozialen und wohnumfeldbezogenen Integration von Spätaussiedlerkindern und -jugendlichen sowie rechtmäßig auf Dauer im Bundesgebiet lebenden jugendlichen Ausländern führt das BRK gemeinwesenorientierte Projekte durch. Hierzu zählen u. a. die Vermittlung von Werten und Normen der Aufnahmegesellschaft, die Einbeziehung in örtliche Vereine und Jugendverbände, die präventive Arbeit mit jugendlichen Erwachsenen, die Entschärfung sozialer Konflikte sowie Kontaktpflege und Akzeptanzsteigerung zwischen Einheimischen und Zuwanderern. Die Projekte werden in Zusammenarbeit mit Verbänden, Vereinen, Initiativen sowie Behörden auf kommunaler Ebene durchgeführt.

Soziale Trainingskurse

Soziale Trainingskurse dienen der Prävention und Diversion und sollen delinquent gewordenen Jugendlichen die Möglichkeit geben, Entwicklungsdefizite aufzuholen, ihre sozialen Chancen trotz vielfältiger Benachteiligung zu verbessern und sozial angemessenere Handlungsweisen zur Durchsetzung ihrer persönlichen Bedürfnisse zu entwickeln.

Soziales Trainingskurse können folgende Themenbereiche beinhalten:

  • Umgang mit Aggression und Gewalt
  • Umgang mit Drogen und Suchtmitteln
  • Nähe-Distanz zu anderen Personen
  • Eigene Erfahrungen mit der Täter- und der Opferrolle
  • Schuldenprävention und Umgang mit Geld
  • Erlebnispädagogische Gruppenarbeit zur Erhöhung der Frustrationstoleranz, Verbesserung der Teamfähigkeit und Reflexion des eigenen Verhaltens.

Wie geht es weiter?

Geben Sie bitte Ihre Postleitzahl oder Ihren Ortsnamen in das Suchfeld, siehe oben, ein und gelangen so zu Ihrem zuständigen Ansprechpartner vor Ort.