Woche
für Woche schlängeln sich eine Blechlawinen auf den Autobahnen in alle
Richtungen. Gerade im Sommer, wenn die Ferien überall begonnen haben
oder zu Ende sind, wird es richtig eng. Die
kleinste Behinderung, sei es ein Pannenfahrzeug oder ein Unfall,
bringt den Verkehrsfluss zum
erliegen. Jetzt geht nichts mehr. Rettungs- und Bergungsfahrzeuge
müssen sich oft in Millimeterarbeit durch die engen Rettungsgassen
quälen. Hier kann die BRK Motorradstreife ihren Trumpf ausspielen.
An Wochenenden in der Motorradsaison sind die Männer um Gruppensprecher
Detlef Fischer von Freitagabend bis Sonntagabend auf den
Autobahnen, Bundes- und Landstraßen unterwegs.
Dank ihrer wendigen
Zweiräder ist es den BRK-Helfern möglich auch dann durchzukommen, wenn
es enger wird. An der Einsatzstelle können sie bis zum
Eintreffen des Rettungsdienstes wertvolle Erste Hilfe leisten, dank
eines mitgeführten Frühdefibrillationsgerätes kann auch im Falle eines
Herzkammerflimmerns perfekt geholfen werden.
Im Stau
stehen die Motorradsanitäter zur Seite wenn es beispielsweise gilt,
Babynahrung zu organisieren. Seit 1991 gibt es die Motorradstreife im
BRK
Kreisverband Bayreuth. Die sieben Motorradengel im Kreisverband
Bayreuth kommen jährlich mehr als 400 mal zum
Einsatz.
Einsatzgebiet:
Das Einsatzgebiet beinhaltet die
- BAB 9
von Schnaittach bis an die Landesgrenze Thüringen,
- die BAB 70 zwischen
Schirradorf und dem Dreieck-Bayreuth/Kulmbach und die
- BAB
72 vom Bayerischen Vogtland bis zur Landesgrenze bei Plauen.
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