Ausbildung
Der Dienst in der Motorradstreife erfordert eine fundierte Ausbildung
Im Streifendienst überbrückt man als „First Responder“ die Zeitspanne vom Geschehen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und ist während dessen auf sich allein und die eigenen Fähigkeiten gestellt.
Überhaupt ist das Einsatzspektrum sehr vielfältig und reicht von einfachen Lotsendiensten oder Wegweisungen bis hin zu extremen Notfallsituationen. Viel Zeit zum Überlegen bleibt oft nicht und jeder Handgriff muss sitzen. Aus diesem Grund stellen wir hohe Anforderungen an jedes Mitglied der Streife, an dessen Ausbildung sowie die soziale Kompetenz.
Nicht nur die langjährige Erfahrung im Rettungsdienst, der sichere Umgang mit schweren Motorrädern, sondern auch die soziale und menschliche Komponente zählt als Voraussetzung für die Aufnahme bei der Motorradstreife.
Grundsätzliche Voraussetzungen
- Mindestalter 25 Jahre
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Ausbildung: Rettungsassistent, Rettungssanitäter oder eine andere vergleichbare medizinische Ausbildung
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Führerschein der Klassen A und B
- Mehrjährige Fahrpraxis auf Motorrädern ab 500 ccm, besser ab 750 ccm
- Mitglied einer BRK Bereitschaft
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Soziale Kompetenz, sicheres Auftreten auch in schwierigen Situationen und Kameradschaft
Fachausbildung
- theoretische Einweisung: Planspiel, Gesetzeskunde, Verhalten am Einsatzort (1 Tag)
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3-Tages-Training: Handling, Bremsen, Schräglage

- AED-Zertifizierung, Mega-Code-Training (1Tag)
- Abschlussgespräch
Fortbildungen:
- Fahrsicherheitstraining (jährlich)
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AED-Frühdefibrillation (jährlich)
- Mega-Code-Training
- Aktuelle Themen aus der Notfallmedizin
Standortspezifische Zusatzqualifikationen, z. B.
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Einsatzleitung Rettungsdienst
- Basisnotfallnachsorge

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