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Landesgeschäftsstelle Integrierte Leitstelle HochFranken (Hof)
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Chronik

Geschichte unserer Leitstelle:

 

13. November 1975

Inbetriebnahme der Rettungsleitstelle Hof als erste oberfränkische und vierte bayerische Leitstelle

Räumlichkeiten im Gebäude des BRK Kreisverbandes Hof, in der Ernst-Reuter-Str. 66-68

Anfänglich 2 Arbeitsplätze, später 3 Arbeitsplätze

 

1976-2002

Vermittlung des Kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes

 

1992

Vollständiger Umbau der Betriebsräume in der Rettungsleitstelle

Neue Tisch-Technik (AEG-AVS)

Erweiterung auf ingesamt 4 Arbeitsplätze

 

1994

Einführung von ARLIS als Einsatzleitsoftware (Echtbetrieb ab 01.01.1995)

3. Leitstelle in Bayern im Echtbetrieb mit ARLIS nach den Pilotleitstellen

Aschaffenburg und Schweinfurt

 

1998

Umzug der Rettungsleitstelle in die neuen Räumlichkeiten am Alsenberg

Erweiterung auf ingesamt 5 Arbeitsplätze

 

2002

Landtag beschließt Gesetz zur Einführung Integrierter Leitstellen

 

2005

Europäische Ausschreibung der IuK-Technik und Vergabe

 

2005-2010

Umsetzung der Mitarbeiterqualifizierung in versch. Modulausbildungen

 

Juli 2005

Umgründung des Rettungszweckverbandes Hof zum Zweckverband für

Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Hochfranken

Betreiberentscheidung für die ILS Hochfranken für das BRK

Erste Entscheidung in Bayern für das BRK als Betreiber einer ILS

 

20.12.2005

Beschluss des Standortes und des Betreibers Realisierungskonzept für die

ILS HochFanken mit Einführung von Projektgruppen

 

29.07.2008

Probebetrieb (als Rettungsleitstelle in den neuen Räumen, mit neuer Technik)

 

28.10.2008

Inbetriebnahme der Integrierten Leitstelle Hochfranken im Echtbetrieb

mit Übernahme aller Aufgaben einer Integrierten Leitstelle


Unfallschwerpunkte in unserem Leitstellenbereich

 

A 9 / A 72 Vogtlanddreieck

A 93 / A 72 Hochfrankendreieck

A 93 Thiersheim > Rathaushütte

A 9 Münchberg-Nord > Münchberg Süd, und in Gegenrichtung, („Münchberger Senke“)

B 15 Döhlau > Kautendorf

B 15 Hof > Leupoldsgrün

ST 2176 Weißdorf > Münchberg

A 9 Berg > Rudolphstein

A 93 im Bereich Höchstädt

A 93 Marktredwitz > Mitterteich

B 303 Marktredwitz > Fichtelberg


Größte Herausforderungen und Bewährungsproben der letzten 30 Jahre

 

1989: Grenzöffnung zur DDR; mehrere tausend Bürger der DDR flüchten in die BRD

1990: Massen-/Nebelunfall BAB A9 „Münchberger Senke“; 10 Tote, 83 Verletzte

1991: Brand im Altenheim Münchenreuth; 10 Verletzte, 101 Bewohner evakuiert und betreut

1992: Brand im BRK Altenheim Hof

1992: Busunfall im Stadtgebiet Hof mit 3 Reisebussen; 29 Verletze, 131 zu Betreuende

1994: Busunfall B15 Höhe Marktredwitz; 1 Toter, 21 Verletze, 27 zu Betreuende1997

1996: Busunfall Gassenreuth; 29 Verletzte, 23 zu betreuende,

          Abwicklung länderübergreifend mit der sächsischen Nachbarleitstelle Plauen

1997: Busunfall Karlsbad (CZ); der erste Einsatz, bei dem mit mehreren Rettungsmitteln

          aus dem RDB Hof Patienten aus der CZ transportiert wurden

2001: Weihnachts-/Schneechaos auf der BAB A9; mehr als 130 km Stau, daraufhin

          bayernweite Einführung der Sonderalarmpläne Autobahn

2003: Massenunfall BAB 9 – Münchberg; 52 Verletzte

 

Text: Patrick Süttner HO

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