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05.06.2010 - Serienunfall auf BAB 9
In den frühen Vormittagsstunden des 05. Juni 2010, einem sonnigen Samstag mit klarer Sicht, wurde der ILS HochFranken von zahlreichen Mitteilern ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten und eingeklemmten Personen auf der BAB 9 in Fahrtrichtung Süden gemeldet. Die zu diesem Zeitpunkt bereits mit fünf Mitarbeitern besetzte Leitstelle führte eine Alarmierung nach den Stichwörtern VU 2 und RD 4 durch. Durch die Lageerkundung des ersteintreffenden Rettungsmittels wurde deutlich, daß es sich um eine ausgedehnte Unfallstelle mit zwei Unfallschwerpunkten handelte, jedoch keine der unfallbeteiligten Personen eingeklemmt war. Die anschließende Sichtung durch die Sanitätseinsatzleitung des Landkreises Hof ergab 14 in Kliniken zu transportierende Personen unterschiedlichster Schweregrade, überwiegend jedoch leichtverletzte. Die Patienten konnten vier Krankenhäusern der Region, sowie einer sächsischen Klinik zugeführt werden. Durch die für die Rettungs- und Bergungsarbeiten notwendige Vollsperrung der Autobahn ergab sich ein kilometerlanger Rückstau, zu dessen Absicherung durch die Polizeieinsatzzentrale bei der ILS das Technische Hilfswerk angefordert wurde.
Einsatzmittel Feuerwehr:
FF Münchberg mit 10/1, 12/1, 61/1, 21/1, 21/2, 43/1, 43/2 und 88/1
KBM, KBI, KBR
Einsatzmittel THW:
Zugführer THW
Heros Hof 21/10
Einsatzmittel Rettungs- und Sanitätsdienst:
5 Rettungswagen des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes
2 Notarzteinsatzfahrzeuge des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes
1 KTW privater Rettungsdienst ORMS
2 Rettungshubschrauber
1 organisatorischer Leiter
1 Leitender Notarzt
1 Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung
Sonstige:
Verständigung Leitstellenleitung
InHouse-Bereitschaftsdienst ILS
Bericht erstellt von Markus Weber (Schichtführer ILS HochFranken)
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