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08.06.2009 - BRK als Betreiber der ILS Hochfranken veranstaltet BMA Workshop
Neben der Abfrage des Notrufes 112 stellt die Entgegennahme der Alarmübertragung von automatischen Brandmeldeanlagen eine der wesentlichen Pflichtaufgaben der künftigen Integrierten Leitstellen in Bayern dar. Mit Inbetriebnahme der ILS HochFranken werden nach und nach alle notwendigen Brandmeldeanlagen im Leitstellenbereich HochFranken aufgeschalten (Art. 2 Abs. 1 Satz 1 des Gesetzes zur Einführung Integrierter Leitstellen vom 25. Juli 2002). Mit den Erfahrungen der ersten in Oberfranken in Betrieb genommenen ILS veranstaltete die ILS HochFranken einen Workshop, zudem die Leitstellenleiter und Systemverwalter der künftigen Integrierten Leitstellen zusammen mit den Geschäftsführern der Zweckverbände für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung eingeladen waren. Markus Hannweber (Stv. Leiter der ILS Hochfranken) informierte die Kollegen in seinem umfassenden Referat und unterstrich seine Ausführungen anschließend mit einem Besuch bei der im Realbetrieb befindlichen ILS Hochfranken. Hier hatten die Teilnehmer die Möglichkeit sich über die technische Konzeption der Alarmempfangseinrichtung und der Anbindung an das Leitsystem Eldis 3 By sowie die Vorkehrungen für den Technikausfall zu informieren. Neben dem technischen Belangen behandelte der Workshop vor allem das komplexe Zusammenspiel von Baubehörde, örtlicher Brandschutzdienststelle und alarmauslösender Stelle (= ILS) bei der Umschaltung und Neuaufschaltung von bauaufsichtlich geforderten (=sog. notwendigen) Brandmeldeanlagen in die Integrierte Leitstelle. Hier sind alle beteiligten Akteure gefordert eng und partnerschaftlich zusammen zu arbeiten. Darüber wurde auch das Vertragswesen zwischen dem Leitstellenbetreiber als Konzessionärsgeber, dem Konzessionsnehmer (Fachfirmen) und dem Endkunden (Betreiber/Objektinhaber) sowie die schrittweise Migration der Anlagen näher beleuchtet.
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