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Landesgeschäftsstelle

"LÜKEX 2010" – BRK übt Großeinsatz

28.01.2010 - Im Rahmen der deutschlandweit angelegten Großübung LÜKEX 2010 wurde auch das Lagezentrum des Bayerischen Roten Kreuzes mit verschiedenen Szenarien konfrontiert und musste sich 36 Stunden verschiedensten Herausforderungen stellen.

Unter der Leitung des Katastrophenschutzbeauftragten Rudi Cermak trat am 27. Januar um 07:30 Uhr der Krisenstab des BRK für die LÜKEX 2010-Übung zusammen: Vorangegangen waren konkrete Anschlagsdrohungen gegen die Bundesrepublik Deutschland. Fiktive Schadenslagen wie Zugunfall, Anschlag auf eine U-Bahn oder Stromausfall mussten bewältigt werden. Im Lagezentrum in den Räumen der Landesgeschäftsstelle liefen die Fäden in den Bereichen „Lage“, „Einsatz“, „Logistik“, Pressearbeit“, aber auch die Informationen für das Landesauskunftsbüro zusammen. Der 12 Mann große Stab wertete Daten aus, beauftragte die Alarmierung und Entsendung von Einsatzeinheiten. Das BRK-Lagezentrum stand während der LÜKEX-Übung in engem Kontakt mit allen Hilfsorganisationen und den BRK-Bezirksverbänden sowie dem Bayerischen Staatsministerium des Inneren.

Im Landesauskunftsbüro des Bayerischen Roten Kreuzes wurden Informationen über vermisste Personen gesammelt und anhand von Patientenlisten abgeglichen. So konnte das Bayerische Rote Kreuz im Rahmen der Übung sicherstellen, dass Angehörige von Vermissten schnellstmöglich Auskunft erhielten.

Großes Lob zollten die Präsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes Christa Prinzessin von Thurn und Taxis, und BRK-Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk den Einsatzkräften im Lagezentrum der Landesgeschäftsstelle in München und den Lagezentren in den BRK-Bezirksverbänden. Die BRK-Präsidentin: „Solche Großübungen sind wichtig, um die eigenen Strukturen in Großschadens- beziehungsweise im Katastrophenfall zu überprüfen und immer wieder zu optimieren“.  Landesgeschäftsführer Stärk ergänzt, dass mit dieser Übung auch wichtige Erkenntnisse über Lücken in der bestehenden Ausstattung im Katastrophenschutz erkennbar geworden sind, die in den nächsten Wochen ausgewertet werden.

 

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