migration-integration-header.jpg Foto: A. Zelck / DRK e.V.
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Beratung für Zuwanderer

Ihr Ansprechpartner

Landesgeschäftsstelle
Bereich Pflege & Soziales
Migration und Teilhabe

Ute Linck

Tel.: 089 9241-1417
Fax: 089 9241-1202
E-Mail: info-migration(at)lgst.brk.de

Das BRK berät Geflüchtete und andere Zuwanderer unabhängig, objektiv, ergebnisoffen und kostenlos und hält unterschiedliche Angebote für diese Personengruppen vor.

Die Regelangebote des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für junge Menschen und für Familien richten sich selbstverständlich auch an Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund. 

Migration und Integration bei Ihrem Kreisverband vor Ort

Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)

Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) richtet sich an alle Migrantinnen, die voraussichtlich auf Dauer in Deutschland leben. Damit ist sie auch für anerkannte Flüchtlinge zuständig. Die MBE unterstützt in allen Angelegenheiten entweder durch eigene Expertise oder durch die Vermittlung an zuständige und kompetente Dienste und Einrichtungen. Es geht dabei um Integration im umfassenden Sinne: Sprache, Bildung und Ausbildung, Arbeit und Beruf sowie Sozialleistungen.

Die MBE vermittelt den Zugang zu Integrationskursen und nach Möglichkeit eine Kinderbetreuung während der Teilnahme. Die Migrationsberatungsstellen verfügen aufgrund ihrer vielfältigen Aufgaben über ein umfangreiches Netzwerk und sind daher auch kompetenter Ansprechpartner zu den vielfältigen Fragen des Ankommens und Lebens in Deutschland.

Die Beratungsstellen werden mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern/ des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge oder mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration sowie durch Eigenmittel des Bayerischen Roten Kreuzes finanziert.

Migrationsberatungsstellen in Ihrer Nähe finden Sie auf der Seite "Freie Wohlfahrtspflege Bayern" sowie auf der Website Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.

Beratung für Asylsuchende und Geflüchtete

In der Flüchtings-/Asylsozialberatung des BRK erhalten Asylbewerber und Geflüchtete Rat und Orientierung bei der Bewältigung des Alltags, zum Beispiel bei Fragen zum Schulbesuch, der Wohnungssuche, zum Arbeitsmarkt, beim Zugang zu ärztlicher Behandlung oder zu Sprachkursen sowie Information und Beratung zu Rechten und Pflichten in allen behördlichen Angelegenheiten. Darüber hinaus werden auch soziokulturelle Angebote organisiert oder vermittelt, um die Integration vor Ort zu fördern.

Die Beratungsstellen werden mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, mit kommunalen Mitteln und Eigenmitteln des Bayerischen Roten Kreuzes finanziert.

  • Perspektivenberatung und Rückkehrunterstützung

    Die in den DRK-Beratungsstellen tätigen Mitarbeiter prüfen mit den Ratsuchenden, ob eine Rückkehr in das Herkunftsland eine mögliche Option ist.

    Die Entscheidung für eine Rückkehr beruht dabei immer auf einem ergebnisoffenen Prozess, in den viele Informationen und Einschätzungen eingehen und bewertet werden. Entscheidend ist, dass der Ratsuchende zu jedem Zeitpunkt das Gefühl hat, seine Prioritäten ändern zu können.

    Rückkehr aus DRK-Sicht ist somit immer an das Prinzip der Freiwilligkeit gebunden. Das DRK wirkt niemals gegen den Willen des Ratsuchenden auf eine Rückkehr in das Herkunftsland hin.

    Zentrale Rückkehrberatung (ZRB) ist ein Projekt, das durch den Europäischen Rückkehrfonds und den Freistaat Bayern sowie mit Eigenmitteln der beteiligten Wohlfahrtsverbände gefördert wird.

  • Unterstützung von Menschen ohne Aufenthaltsstatus

    In Deutschland leben viele Menschen ohne jeglichen Aufenthaltsstatus - zum Teil unter desolaten Bedingungen, ohne Zugang zu medizinischer Versorgung, Bildung und dem regulären Arbeitsmarkt.

    Sie gehören damit zu den Verletzlichsten unserer Gesellschaft. Das DRK hilft Menschen alleine nach dem Maß der Not, es unterscheidet dabei insbesondere nicht nach dem rechtlichen Status von Migranten.

    Die vielfältigen Unterstützungs- und Beratungsangebote des DRK, etwa die Beratungsstellen für Familien, stehen daher auch Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität offen.

    Daneben bieten einige DRK-Landesverbände auch eine gezielte Unterstützung von Menschen in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität, z.B. beim Zugang zur Gesundheitsversorgung, an.

    Erste wichtige Informationen finden Sie in dem Handbuch "Aufenthaltsrechtliche Illegalität".

  • Veröffentlichungen

    Menschen in den Mittelpunkt stellen! Beratung von Flüchtlingen und anderen Migrant_innen durch das DRK

    Menschen in den Mittelpunkt stellen! Beratung von Flüchtlingen und anderen Migrant_innen durch das DRK

    Die Broschüre stellt die DRK-Leistungen in sozialer Beratung und Betreuung von Flüchtlingen vor. Die Broschüre ist in Deutsch und Englisch verfasst.

    Prozesse gemeinsam gestalten. Teilhabe ermöglichen. Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)

    Prozesse gemeinsam gestalten. Teilhabe ermöglichen. Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)

    Die Broschüre bietet einen Überblick über die Ziele, Aufgaben und Methoden der "Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE)" im Deutschen Roten Kreuz.

    Aufenthaltsrechtliche Illegalität — Beratungshandbuch 2013

    Aufenthaltsrechtliche Illegalität- Beratungshandbuch 2013

    Das Handbuch "Aufenthaltsrechtliche Illegalität" bietet Kitas, Schulen, Kliniken, Ärzten, Arbeitgebern, Standesämtern und Beratungsstellen juristisch fundierte Empfehlungen für die Unterstützung von Menschen ohne Aufenthaltsstatus.

Wie geht es weiter?

Geben Sie bitte Ihre Postleitzahl oder Ihren Ortsnamen in das Suchfeld, siehe oben, ein und gelangen so zu Ihrem zuständigen Ansprechpartner vor Ort.