Armut ist für viele Menschen bittere Realität geworden, auch in Bayern. 11 Prozent gelten in Bayern als arm. Betroffen sind vor allem Alleinerziehende und alte Menschen.
Für die Betroffenen sind die Rotkreuz-Läden wichtige Anlaufstellen: Dort erhalten sie sehr preiswert oder für einen symbolischen Obolus Kleidung, Möbel, Waren des täglichen Bedarfs und auch Lebensmittel. Es ist aber auch ein Ort des sozialen Kontaktes – denn Armut isoliert.
Insgesamt betreiben zur Zeit 60 Kreisverbände des Bayerischen Roten Kreuzes mehr als 110 Rotkreuz-Läden: Darunter 37 Kleiderkammern, 41 Kleiderläden, 5 Lebensmittelläden, 28 gemischte Läden mit Kleidern, Lebensmitteln , Büchern oder Haushaltswaren und in Nürnberg sogar ein Rotkreuzkaufhaus.
Und: Rotkreuzläden erfüllen noch eine weitere wichtige Aufgabe: sie bieten Langzeitarbeitslosen, Jugendlichen oder Menschen mit Handicap berufliche
Qualifikationsmöglichkeiten.