BRK begrüßt Mindestlohn in der Pflege
14.07.2010 - Das Bayerische Rote Kreuz begrüßt die Entscheidung des Bundeskabinetts für einen Mindestlohn in der Pflege. Leonhard Stärk, Landesgeschäftsführer: „Endlich ist Schluss mit dem Lohndumping.“
Das Bundeskabinett hat dazu heute eine entsprechende Rechtsverordnung beschlossen. Der neue Tarif soll bereits im August in Kraft treten können. „Das verschafft den Pflegekräften endlich die nötige Anerkennung“, kommentiert BRK-Präsidentin Christa Prinzessin von Thurn und Taxis die Entscheidung.
Nach der Entscheidung des Bundeskabinetts sollen in westdeutschen Bundesländern Pflegekräfte mindestens 8,50 Euro pro Stunde, in Ostdeutschland 7,50 Euro erhalten.
Das Bayerische Rote Kreuz entlohnt seine über 7.000 Mitarbeiter in der Pflege nach den Worten Stärks bereits heute deutlich besser als der jetzt beschlossene Mindestlohn und fordert: „Wir erwarten, dass die Kostenträger unsere sozial- und gesellschaftspolitische Leistung anerkennen und in den Pflegesatzverhandlungen auf den Vergleich mit dem billigsten Anbieter verzichten.“
Das Bayerische Rote Kreuz ist Träger von 112 Alten- und Pflegeheimen und unterhält 112 ambulante Pflegedienste.
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