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Aktionstag Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

24.06.2010 - Zum ersten Mal veranstaltet die Landeskonferenz Freiwilliges Soziales Jahr, in der die Wohlfahrtsverbände zusammengeschlossen sind, einen Aktionstag. Zu der Veranstaltung am Montag, den 28. Juni,  werden auf dem Münchner Odeonsplatz  rund 800 junge Menschen erwartet.  Mit ihrer Veranstaltung wollen die Akteure die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements unterstreichen. „Das Freiwillige Soziale Jahr leistet einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft,“ sagte BRK-Präsidentin Christa Prinzessin von Thurn und Taxis. „Junge Menschen werden an soziale Themen und Werte herangeführt.“
Auch gelten nach den Worten der Präsidentin die Schlagworte „Null Bock“ und „Null Perspektive“ nicht für die Teilnehmer des  FSJ. Vielmehr biete ein freiwilliges Jahr den Jugendlichen viele Möglichkeiten etwas für sich und andere Menschen zu tun. Die Präsidentin: „Die Jugendlichen entdecken im Umgang mit Hilfebedürftigen eigene Stärken und sammeln Lebenserfahrung.“ Auch erhalten sie beim BRK neben einer  fachlichen Anleitung  und Ausbildung eine intensive persönliche Begleitung durch erfahrene Sozialpädagogen.

An dem Aktionstag gibt es neben verschiedenen Showeinlagen, wie Breakdance, Theatervorführungen und diversen Mitmachaktionen, selbstverständlich ausführliche Informationen zu den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten. Im BRK nutzen derzeit rund 500 jungen Menschen, das Angebot soziale Berufe im Alltag ohne weitere Verpflichtung kennenzulernen. Zu den diversen Einsatzmöglichkeiten zählt neben Kindergärten, der Behindertenbetreuung, der Altenpflege auch der Rettungsdienst.

BRK-Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk: „Auch nach 34 Jahren erfreut sich das Freiwillige Soziale Jahr großer Beliebtheit“. Durch die Verkürzung des Zivildienstes gewinnt das FSJ sowohl für die Gesellschaft als auch für die Verbände zunehmend an Bedeutung.
Derzeit ist für die Zivildienstträger die Verkürzung auf sechs Monate ein schweres Problem. Bei einer Abschaffung der Wehrpflicht und dem Wegfall des Zivildienstes entfallen, kann laut  Stärk der Ausgleich nicht vom Freiwillige Soziale Jahr geleistet werden. Für dieses Szenario seien neue Ideen und Modelle zu entwickeln. „Hier ist die Politik gefragt, um gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden  Lösungen und Finanzierungen zu finden,“ fordert Christa Prinzessin von Thurn und Taxis.

 

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Weitere Informationen aus dem BRK finden Sie in der Rubrik "Aktuelles"

 

 

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