„HaLT – Hart am Limit“
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Wenn es zum Koma infolge von überzogenem Alkoholkonsum kommt, ist die stabile Seitenlagerung gefragt, die hier Martin Bätz Jugendlichen demonstriert, bevor diese selbst zum Einsatz kommen.
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Jugendrotkreuz Grettstadt aktiv:
„HaLT – Hart am Limit“: Informationsveranstaltung mit Unterhaltungswert
Jugendliche zeigten Interesse und Einfühlungsvermögen
Rund fünfzig Gäste begrüßten Martina Bätz, Leiterin der Jugend-Rotkreuz-Gruppe Grettstadt Solveig Steiche (Gesundheitsamt), Alexandra Göbel (Kreisjugendring) und Bürgermeister Ewald Vögler bei der Veranstaltung „HaLT – Hart am Limit“ in der Grundschule Grettstadt. Besonders stark vertreten waren, neben der Jugend-Rotkreuzgruppe, die Sportjugend und die Jugendfeuerwehr. Die Bäckereien Elflein, Grettstadt, und Galm, Bergrheinfeld, stellten für die Pausen kostenlos Backwaren zur Verfügung und Tobias Schubert von feel contacts mixte leckere und alkoholfreie Cocktails.
Den Auftakt gestalteten Eike Adler und ihr Partner Matthias vom Verein Chapeau Claque Bamberg mit ihrer interaktiven Spielszene „Limit“. Die Anwesenden waren im Anschluss aufgerufen, Lösungsvorschläge zu unterbreiten bzw. diese selbst spielerisch zu gestalten. Trotz der Ernsthaftigkeit des Problems blieb noch genug Gelegenheit für Unterhaltung und spaßvolle Beiträge. Gemeinsam mit den Darstellern von Chapeau Claque trugen die Jugendlichen einen Maßnahmenkatalog zusammen, was man tun kann, um jemand vom übertriebenen Alkoholkonsum abzuhalten. Nach der Pause durchliefen die Jugendlichen vier Stationen, konnten selbst die Wirkung von Alkohol durch Rauschbrillen simulieren und ihnen wurde bewusst gemacht, wie oft sie Alkohol in Werbespots begegnen. Sie mussten Alkoholmengen abschätzen bzw. berechnen und erlernten für etwaige Notfälle die stabile Seitenlagerung von stark Alkoholisierten.
Auch Verantwortliche der Sportvereine und der Gemeinde nutzten die Gelegenheit, um sich über die Problematik des übertriebenen Alkoholkonsums, das sogenannte Komasaufen, zu informieren und sich mit den Fachleuten des Gesundheitsamtes und des Kreisjugendrings auszutauschen. Die Gemeinde, Mitveranstalter dieser Gemeinschaftsaktion, bemüht sich schon seit Jahren Veranstalter von öffentlichen Festivitäten auf freiwilliger Basis zur Eindämmung des Jugendalkoholismus zu bewegen. Die angesprochene Veranstaltung aber setzte den Schwerpunkt auf private Feten, bei denen Ordnungskräfte nur dann in Erscheinung treten, wenn es bereits zu massiven Auffälligkeiten gekommen ist und Rettungsdienste alarmiert werden.
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KGF Thomas LindörferTel: 09721-94 9040
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