Zecken-Alarm!!!
FSME und Lyme-Borrelliose sind die wichtigsten Viren die durch Zecken übertragen werden können.
Borrelliose kommt praktisch überall dort vor wo es Zecken gibt. Der FMSE-Virus ist auf bestimmte Risikogebiete beschränkt, dort sind bis zu 5% der Zecken Virusträger. Bayern, Baden-Württenberg sowie Teile Hessens, Thüringens und Rheinland-Pfalz sind betroffen.
Risikobereich - In Bayern ist nahe zu die gesamte Fläche als FSME-Risikobereich eingestuft. Siehe Karte STMUGV-Bayern
Impfungen - Gegen FSME gibt es eine gut verträgliche Impfung, mit der man sich schützen kann. Sie besteht aus 3 Impfungen - Grundimmunisierung - und vermittelt einen sicheren Schutz. Eine Auffrischung ist bei dauerndem Risiko alle 3 bis 5 Jahre erforderlich.
Für Kinder ab dem vollendetem 1. Lebensjahr bis zum vollendeten 12. Lebensjahr steht ein gut verträglicher Impfstoff zur Verfügung.
Nach einem Zeckenstich kann es zu unspezifischen Anzeichen wie Fieber, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und leichten Magen-Darm-Beschwerden kommen - ähnlich einer Sommergrippe. Nach etwa 8 beschwerdefreien Tagen kann sich bei ca. 10 % der Erkrankten eine Hirnhaut- u. / o. Gehirn- u. / o. Rückenmarksentzündung einstellen.
Eine Impfung gegen Borreliose gibt es nicht. Durch die stärkere Verbreitung von Borreliose-infizierten Zecken ist eine weitaus größere Verbreitung häufiger. Eine kreisförmige Rötung um die Einstichstelle ist ein Frühzeichen der Infektion, die sich nach 1 bis 4 Wochen ringförmig auftritt und ausbreitet. Eine Kontrolle der Einstichstelle sollte daher täglich über etwa 4 Wochen beobachtet werden, und bei Anzeichen muß unverzüglich der Arzt aufgesucht werden. Nicht oder zu spät erfolgte Antibiotikabehandlungen können zu chronischen Krankheitserscheinungen an Nervensystem, Gelenken, Haut und Herz verursachen.
Wie kann ich mich vor einem Zeckenstich schützen?
- Wer sich viel in freier Natur aufhält, sollte möglichst geschlossene Kleidung tragen
- Unbedeckte Körperstellen mit Mückenabwehrmitteln einreiben
- Nach dem Aufenthalt im Wald, Wiesen, Gebüschen, Gärten u. Parkanlagen auf Zecken abzuchen.
- Besonders die Körperbereiche zwischen den Beinen, Kniekehlen und Achseln
- Im Nacken und im Haaransatz, vor allem bei Kindern
Weitere Infos finden Sie unter den angegebenen Links:
Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Epidemiologische Aspekte zeckenübertragene Erkrankungen in Bayern: Lyme-Borreliose
FSME-Informationen Robert-Koch-Institut
Milder Winter fördert Zeckengefahr - BRK-Landesarzt Professor Dr. Peter Sefrin rät zur Schutzimpfung
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