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Katastrophenschützer bilden sich fort

Katastrophenschützer bilden sich fort
von links: Timo Bieber, Andreas Bäckmann, Dr. Heuberger, Steffen Glanz, Thomas Heep, Sven Oster

München, 8.05.2010

Katastrophenschützer bilden sich fort

Aus dem Kreisverband Aschaffenburg bildeten sich ein Teil der organisatorischen Leiter und der Chefarzt des Kreisverbandes  beim Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement (INM) zu Multiplikatoren des mSTaRT fort.
Hinter dem Namen mSTaRT verbirgt sich modifed Simple Triage and Rapid Treatment. Dieser Algorithmus wurde in den USA entwickelt und gilt dort seit langem als eine verbindliche Vorgabe zur Vor- Sichtung der Patienten bei einem Massenanfall von Verletzten,  durch nicht ärztliches Personal.
Der mSTaRT Algorithmus dient bei einem Massenanfall von Verletzten dazu, eine schnellstmögliche Sichtung der Patienten durch den Rettungsdienst zu erreichen.
Somit ist sichergestellt, dass den Patienten die schnellstmögliche Hilfe und Behandlung zukommt. Da es bei einem Massenanfall von Verletzten zu einem Missverhältnis von Patienten und vorhandenen Notärzten zur Sichtung der Patienten kommt, wurde der mSTaRT Algorithmus eingeführt.
In jahrelanger Arbeit wurde dieser Algorithmus modifiziert und mit Vertretern der Ärzte abgestimmt. In München wird dieses System bereits seit der Fußball Weltmeisterschaft 2006 erfolgreich angewandt.
Am Vormittag wurden durch die Referenten des INM Hintergründe und vorhandenen Strukturen erläutert. Nicht zuletzt muss diese Maßnahme mit den Ärzten abgestimmt sein und ebenfalls die rechtlichen Gegebenheiten zur Vor- Sichtung gegeben sein.
Gegen Mittag wurde dann im Rahmen von virtuellen Patienten die Sichtung nach mSTaRT unter den wachsammen Augen der Ausbilder geübt.
Interessant war es für die Teilnehmer ebenfalls, die Strukturen in der Großstadt München zu sehen und sich das eine oder andere mit nach Hause zu nehmen.
Am Ende des Tages wurden die Zertifikate an die Teilnehmer übergeben und es konnt die lange Heimreise nach Aschaffenburg angetreten werden.
In Aschaffenburg werden die Multiplikatoren nun den mSTaRT den gegebenen Umständen anpassen und anschließend das Personal schulen.




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