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Blut spenden

Es ist die besondere Ausstrahlung von Ausgeglichenheit und Zufriedenheit, die uns teilhaben lässt an dem Gefühl, dass es  schön ist, etwas Sinnvolles zu tun und diesen Moment bewusst zu erleben.

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Das bei einer Vollblutspende entnommene Blut entspricht nur einem geringen Teil der Gesamtblutmenge im Körper. Je nach Größe und Gesamtgewicht hat ein erwachsener Mensch zwischen 4,5 und 6 Litern Blut in seinem Körper. Somit verkraften gesunde Erwachsene das Spenden von Blut oder Blutplasma in der Regel problemlos. Vereinzelt kann es zu einer harmlosen Kreislaufstörung kommen, der man aber mit einem kurzzeitigen Ruhen nach der Spende entgegenwirken kann. Der Kreislauf hat sich in der Regel nach 20 - 30 Minuten wieder normalisiert.

 

Das wird aus Blut

Um das kostbare Spenderblut optimal zu nutzen wird heutzutage kaum noch Vollblut übertragen, sondern der Empfänger erhält nur genau die Blutkomponenten, die er auch wirklich benötigt.

So werden zudem unerwünschte Nebenwirkungen durch eine Vollblut-Übertragung vermieden und keine Komponenten des Blutes verschwendet. bei der Blutspende wird das Blut direkt in ein geschlossenes Beutelsystem abgezapft in dem sich eine Substanz befindet, die die Gerinnung des Blutes unterbindet. Ohne diese Substanz würde das Blut innerhalb weniger Minuten verklumpen und man könnte es nicht mehr nutzen. Nach der Spende wird das Blut einem langen Prozess der Untersuchung und Aufbereitung unterzogen, der bis zu fünf Tage andauern kann.

 

Sicherheit der Spende

Ein kleiner Teil des Blutes wurde schon bei der eigentlichen Spende in ein Teströhrchen entnommen, welches wie auch der zugehörige Blutbeutel mit einem Barcode-Etikett versehen ist, um Verwechslungen auszuschließen. Das Röhrchen wird zu Bestimmung der Blutgruppe und des Rhesusfaktors sowie zur Untersuchung auf mögliche enthaltene Krankheitserreger in ein eigenes Labor geschickt. Dort werden neben anderen Untersuchungen Antigene gegen Hepatitis B und Antikörper gegen die Erreger von Hepatitis C, Syphilis, HIV sowie eine Untersuchung zum direkten Erregernachweis für HIV, Hepatitis B und C, durchgeführt. Ist das Ergebnis eines dieser Tests positiv, das heißt, es besteht Verdacht auf eine Erkrankung, werden das Erythrozytenkonzentrat und das Plasma der zugehörigen Spende sofort vernichtet. Sie als Blutspender werden bei Auffallen Ihrer Spende über Ihren Hausarzt informiert, der eine genauere Diagnose stellen kann und mit Ihnen das weitere Vorgehen bespricht.

 

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