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Neuer Allrad-RTW im Kleinwalsertal

Neuer Allrad-RTW im Kleinwalsertal
Der Neue im Walsertal: ein nagelneuer Typ-Bayern-RTW mit Allradantrieb.
Neuer Allrad-RTW im Kleinwalsertal
Die Oberallgäuer Rotkreuzvorsitzende Heidi Lück übergibt den Schlüssel des neuen Rettungswagens an Bereitschaftsleiter Julian Ernst. Rechts: Bürgermeister Andreas Haid.

Allianz des BRK Oberallgäu mit dem ÖRK neu besiegelt

Das Kooperationsabkommen des Roten Kreuzes Oberallgäu mit den Nachbarn im österreichischen Kleinwalsertal lief jahrelang zum beiderseitigem Vorteil. Denn die bei der Walserrettung stationierten Oberallgäuer Rettungswagen waren gleichermaßen für Einheimische wie Urlauber da. Nach zwischenzeitlichen Verstimmungen wegen der nicht kostendeckenden Abrechnungsmodalitäten mit den österreichischen Krankenkassen konnte inzwischen ein Kompromiss gefunden werden. Vor wenigen Tagen wurde bei einem Empfang im Rathaus von Mittelberg unter großer Anteilnahme der Rotkreuzler sowohl aus dem Oberallgäu wie der Walserrettung, regionaler Politiker und Sponsoren der neue Rettungswagen übergeben.


Motivierte Helfer

Zur Sprache kam dabei auch die großzügige Unterstützung der Walserrettung durch die Gemeinde. Denn die stellt nicht nur neue und großzügigere Räumlichkeiten in zentraler Lage zur Verfügung, sondern unterstützt maßgeblich den Umbau, der dann auch einen Schulungsraum für die Aus- und Weiterbildung der Ehrenamtlichen enthält. Die Unterstützung aus der Bevölkerung sowie der Hauptsponsoren Raiffeisen Holding und Land Vorarlberg und den Sponsoren Hotel Walserhof, Firma IPEK, Kleinwalsertaler Bergbahnen und Energieversorgung Kleinwalsertal ermöglichte erst die Anschaffung des 100.000-Euro-Rettungswagens. Der ist nicht nur auf dem neuesten Stand der Notfallmedizin bei der Ausrüstung. Ohne einen Allradantrieb geht im Wintersport-Eldorado nichts und auch in der Wandersaison kann der Rettungswagen nun effizienter eingesetzt werden. Vor allem aber würdigte Heidi Lück, die Vorsitzende des Roten Kreuzes Oberallgäu, den »ehrenamtlichen Einsatz der zahlreichen Mitglieder der Bereitschaft Walserrettung«, die auch den Hintergrunddienst »Helfer vor Ort« besetzen. Bürgermeister Andreas Haid erinnerte daran, dass zu den 5000 ständigen Einwohnern des Kleinwalsertals bis zu 10500 Urlauber kommen. »Das ist zusammen die Einwohnerzahl einer Stadt.« Auch deshalb habe die Sicherstellung der medizinischen Versorgung, zu der auch die Notärzte aus dem Tal ihren Beitrag leisten, für alle Beteiligten einen so hohen Stellenwert.

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