Sie sind hier: Startseite » Aktuelles » Max Strehle und Alois Haugg verabschieden letzten Zivi
 

Max Strehle und Alois Haugg verabschieden letzten Zivi

Max Strehle und Alois Haugg verabschieden letzten Zivi
von links: Manfred Rupprecht, Leiter des Rettungsdienstes, Alois Haugg und Markus Probst, der erste und der letzte Zivildienstleistende des Kreisverbandes, Max Strehle, MdL, Vorsitzender, Michael Fendt, erster „Bufti“, Günther Geiger, Kreisgeschäftsführer

Mit dem Ablauf des Jahres 2011 geht eine Ära im Kreisverband Augsburg–Land zu Ende. Begonnen Anfang der 70er Jahre mit Alois Haugg in Bobingen als ersten Zivildienstleistenden, verabschiedete jetzt der Vorsitzende des Roten Kreuzes im Landkreis Augsburg, Max Strehle, MdL, mit Markus Probst den letzten Zivildienstleistenden des Kreisverbandes.
In über 40 Jahren hatten über 500 junge Männer bei bis zu 40 Stellen in der Verwaltung, in der Sozialarbeit und dem Rettungsdienst anfangs 20 am Ende 6 Monate Dienst für die Allgemeinheit geleistet.
Viele von Ihnen haben auf diesem Weg die Chance der Orientierung genutzt und dadurch letztendlich entscheidende Erfahrungen für ihr weiteres berufliches Fortkommen gefunden. So findet sich eine Vielzahl von ehemaligen Zivildienstleistenden in sozialen, pflegerischen und  medizinischen Berufen.
Eine nicht unerhebliche Zahl ist dem Roten Kreuz im Landkreis ehren- wie hauptamtlich treu geblieben. So wurde z.B. Alois Haugg, der erste Zivildienstleistende des Kreisverbandes, ehrenamtlicher Bereitschaftsleiter des Roten Kreuzes in Bobingen. Eine Tätigkeit die er über Jahrzehnte wahrnahm. Ehemalige Zivildienstleistende sind Führungskräfte in der Sozialarbeit und dem Rettungsdienst geworden. So ist der Sachgebietsleiter Sozialarbeit und Sozialpädagoge Alex Schuch ebenso ehemaliger „Zivi“ wie der Leiter der Rettungswache Neusäß Raimund Satzinger. Mit seinem Sohn Holger, ebenfalls als „Zivi“ zum Roten Kreuz gekommen, ist schon die zweite Generation hauptamtlicher Mitarbeiter im Rettungsdienst. Bis hin zu  Notärzten, die ihre ersten Kontakte zu ihrer heutigen Tätigkeit auf einer Rettungswache des Kreisverbandes hatten.

Der als Nachfolger vorgesehene „Bundesfreiwilligendienst“ entwickelt sich langsam, wesentlich unterstützt  durch das fast identische Freiwillige Soziale Jahr. Den Aussagen von politisch und administrativ Verantwortlichen auf Bundesebene für diesen Bereich Lügen strafend, hat die Abschaffung des Zivildienstes in allen Wohlfahrtsverbänden und Hilfsorganisationen erhebliche Einschnitte mit sich gebracht, die nur durch die Reduzierung von Leistungen oder durch erneut zu Lasten der Solidargemeinschaft entstehende Kosten aufgefangen werden können. Dabei ist der Ausfall durch den ebenfalls damit verbundenen Wegfall der Freigestellten nach dem Katastrophenschutzgesetz noch gar nicht berücksichtigt.
Seine Abschiedsworte an den „letzten Zivildienstleistenden“ Markus Probst verband Max Strehle mit einem herzlichen Dank an alle Zivis des Kreisverbandes in all den Jahrzehnten, die weit überwiegend in ihrer Zeit im Kreisverband hervorragende Arbeit für die Allgemeinheit geleistet haben. Gleichzeitig hieß er Michael Fendt willkommen, der als erster „Bundesfreiwilligendienstleistender“, kurz „Bufti“ genannt, in die Fußstapfen des Zivildienstes im Kreisverband getreten ist.

Artikelaktionen
 
Service-Center
Ihr Kreisverband

_____________________

 

Ausbildung

Ihr Ansprechpartner:
Service Center
Service Center
Tel: +49(0)821-90 01 0
Onlinespende

meinBRK

Kreisverband Augsburg-Land