Packende Wettkämpfe bei den Bezirkswettbewerben der Wasserwacht
Von Boris Hillmann (BRK-KV Mühldorf am Inn) Sportlicher Wettkampf ist das beste Mittel um eine Mannschaft nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes in der Ausbildung bei der Stange zu halten sondern sie auch auf die ernsten Herausforderungen in der Lebensrettung wirksam vorzubereiten", brachte Staatssekretär Dr. Marcel Huber zum Abschluss der Bezirkswettbewerbe der Wasserwachten aus Oberbayern und Schwaben in Mühldorf am Inn seine Erfahrungen aus 15-jähriger Kommandantentätigkeit auf den Punkt. So standen für die circa 100 angetretenen Wasserwacht´ler am Wochenende bei den Bezirksausscheidungen nicht nur jede Menge Spiel und Spaß im Mittelpunkt, die 18 angetretenen Mannschaften lieferten sich in ihren jeweiligen Klassen im Mühldorfer Hallenbad auch wieder packende Zweikämpfe. Umfangreiches Können für den Ernstfall “ Wenn wir Menschen im Wasser retten wollen, müssen wir in den verschiedensten Schwimmtechniken fit sein. Wir müssen tauchen können, wir müssen uns als Retter an die Leine nehmen lassen, wissen wie man einen Ertrinkenden zieht oder ans rettende Ufer schiebt. Nicht immer können wir uns unserer Kleidung entledigen. Und so konnte er gegen 18:30 Uhr unter dem Jubel der 100 Teilnehmer die siegreichen Teams bekanntgeben. Am Ende waren sich auch die zahlreichen Ehrengäste wie Dr.Marcel Huber, Mühldorfs stellvertretende Landrätin Eva Köhr, Mühldorfs 2. Bürgermeister Paul Schwarz, BRK Bezirksgeschäftsführer Michael Urek, der frischgewählte 2.stellvertretende Vorsitzende des BRK Kreisverbandes Reinhard Hinmüller sowie dem Vertreter des THW Mathias Müller mit den Teilnehmern alle einig: Dieser Tag war für eine perfekte Vorbereitung für den Ernstfall. Ein besonderer Dank des Mühldorfer BRK sowie der Kreiswasserwacht geht an die Firmen ESD und Opel Scheidl. Beide Mühldorfer Firmen haben als Sponsoren wesentlich zum Gelingen dieser Veranstaltung mit beigetragen. Bildergalerien: http://picasaweb.google.de/hillmann.presse.brk.mdf/WWBezirkswettbewerb2009# http://picasaweb.google.de/wasserwacht.muehldorf.bilder.2009/20090321BezirkswettbewerbSchwObb#
Nachdem die Wasserretter anschließend in der Mühldorfer Grundschule auch ihr Können in der Erste Hilfe unter Beweis gestellt hatten, konnten die Sieger frenetisch gefeiert werden.
Samstag Vormittag, Mühldorf am Inn, kurz vor halb elf:
Während die Kameraleute bereits jetzt bei den Temperaturen um ein Handtuch bitten, ziehen 18 Mannschaften aus Oberbayern und Schwaben auf 4 Bahnen ihre Bahn.Neben verschiedensten Schwimmdisziplinen müssen die Junioren und jungen Erwachsenen in ihren Staffeln 25 Meter am Beckengrund tauchen, einen 5-Kilo schweren Ring vom Beckengrund holen und wieder ans andere Beckenende bringen.Während die Beobachter sich die Schweißperlen von der Stirn tippen, nennt Mühldorf Kreiswasserwacht Chef Maximilian Kammermeier, er hatte mit seinem Team bereits zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren die Organisation vor Ort übernommen- den Grund für dieses anspruchsvolle Programm:
Also wird hier auch mit Kleidung geschwommen und Menschenleben gerettet “, so Kammermeier.
“Dabei müssen unsere Wasserwacht immer in Teams arbeiten.
Deshalb wird hier immer die Teamleistung bewertet. Im Ernstfall müssen sich unsere Leute schließlich blind auf einander verlassen können“, fügt Kammermeier hinzu. In der Tat: Die Wasserretter zeigen einen beachtlichen Zusammenhalt, feuern sich an, sind mit Spaß bei der Sache.
Szenenwechsel: In dem nur einen Steinwurf entfernten Räumlichkeiten der Mühldorfer Grundschule geht es am Nachmittag weiter zur Sache. Während die ersten Gruppen schwierige Nüsse aus den theoretischen Wasserwachtswissen bearbeiten, werden andere zu einem Leiterunfall in der Schule gerufen. Da durften dieTeams so richtig zeigen, was sie drauf haben.
„Klar, sie wollen sich alle für den Landeswettbewerb qualifizieren. Aber auch das Gemeinschaftserlebnis sollte man nicht unterschätzen. Da entwickeln sich Kontakte über Bezirksgrenzen, da hilft man sich im Alltag “, nennt Oberbayerns Bezirksvorsitzender Professor Stephan Goßner als Grund für die Teilnahme der Ortsgruppen.
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