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2. NOL

Erfolgreich beim 2. NOL in Lindau

Die Gruppe aus Mitgliedern des Jugendrotkreuzes und der Bereitschaft Weiler stellten sich in diesem Jahr wieder der großen Konkurrenz aus allen teilen Deutschlands. 11 Gruppen beteiligten sich an dem Nacht-Orientierungs-Lauf in der Lindauer Umgebung.

Am Freitagabend gegen 18.00 Uhr trafen wir am Zeltplatz in Sauters ein. Unsere erste Aufgabe war das SG 30, unser Nachtquartier, aufzubauen. Wir hoffen, dass wir die Feldbetten auch benützen können. Im letzten Jahr war es schon hell geworden als wir zurückkamen. Gegen 20 Uhr wurde unsere Anspannung immer größer. Denn um 20.20 Uhr war unserer Start. Wir, Steffi, Babsi, Julian, Andreas und Thomas, gingen forschen Schrittes der ersten Station entgegen. Hier wurde unser Wissen in Erste Hilfe Theorie abgefragt. Für die Weiterreise bekamen wir einen schriftlichen Wanderauftrag, der es in sich hatte. Für die ganze Nacht mussten wir noch verschiedene Stationen, wie ein Bobbycar rennen, Erste Hilfe Praxis, ein Geschicklichkeitslauf mit Schwimmflossen und Umweltschutzfragen, bewältigen. Die Orientierung in der Nacht hat es ins sich, hier kann man sich nicht an Gebäuden oder Geländeerhebungen orientieren. Hier muss man sich voll auf die Streckenbeschreibung konzentrieren und verlassen. Ständig müssen wir überprüfen: Sind wir noch richtig unterwegs. Je länger der Abend und je weiter wir in die Nacht kommen, umso müder und unkonzentrierter werden wir. Auch hinterlässt der lange Marsch spuren. Nach 6,5 Stunden (die schnellste Zeit) um 2.50 Uhr schlagen wir wieder am Zeltplatz auf. Schnell noch das ungeöffnete Notfallkuvert und die Fragen für unterwegs abgeben. Halt wo sind die Fragen, ein kurzer Schock, doch Andreas findet sie in seinen tausend Taschen. So jetzt ab ins Bett. Doch für einen Teil unserer Gruppe wird dies eine schlaflose Nacht. Die Temperatur im Schlafsack ist alles andere als mollig Warm. Die Nacht wird auf Stühlen im Versorgungshaus verbracht. Am Samstagabend sind alle gespannt, wie wir abgeschnitten haben. Die Hoffnung besteht nicht unter den letzten drei zu sein. Unsere Anstrengung hat sich gelohnt. Wir haben unter 11 Gruppen den vierten Rang erreicht. Vier Punkte auf Platz drei fehlten uns noch. Im nächsten Jahr schaffen wir das auch noch.
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