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Hitzeerschöpfung

Ursache:

Körperliche Belastung und unzweckmäßige Kleidung bei großer Hitze verbunden mit starker Schweißbildung führen zu hohem Wasser- und Salzverlust.

 

Erkennen:

  • auffallende Blässe, evtl. blaue Lippen
  • hochgradige Schwäche, ggf. Muskelkrämpfe
  • Abgeschlagenheit, Bewusstseinsstörung
  • Frösteln, feuchte kaltschweissige Haut
  • Durst
  • schneller, schwacher Puls bei normaler Körpertemperatur
  • schnelle, schwache Atmung
  • beginnende Schockanzeichen
  • Kopfschmerze, Schwindel, Sehstörungen
 
Gefahren:
  • Kreislaufstörung infolge des starken Wasser- und Kochsalzverlustes aufgrund des Schwitzens (u. U. bis zur Bewusstlosigkeit)
  • Rückfall in den Erschöpfungszustand (nach ggf. zwischenzeitlicher Erholungsphase)
 
Maßnahmen:
  • flache Lagerung oder Schocklagerung in kühler Umgebung (ggf. Schatten erzeugen)
  • bei Frösteln leicht zudecken
  • Vermeidung weiterer Anstrengung
  • mineralstoffhaltige Getränke verabreichen
  • bei Bewusstlosigkeit:
    • Notruf Tel. 112
    • Suche nach Lebenszeichen
    • bei vorhandener Atmung: Seitenlagerung
    • bei fehlender/unzureichender Atmung: Herz-Lungen-Wiederbelebung
 
Grundsätzlich für längere Körperruhe sorgen, sonst Rückfallgefahr = Lebensgefahr!
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