Eisrettung
Ein Schrei, eine Person, die ins Eis einbricht und sich nicht mehr aus dem eiskalten Wasser retten kann, nun zählt jede Sekunde! – diese Szene nahmen die Freiwilligen der Wasserwacht Mering zum Anlass, um am 18.01.2009 den Ernstfall zu proben. Vor der praktischen Übung wurde jedoch erst die unterschiedliche Eisbeschaffenheit von Herrn Helmut Barthel erläutert - auch bei einer Eisdicke von ca. 30 cm konnte festgestellt werden, dass Lufteinschlüsse im Eis vorhanden sind, die die Tragfähigkeit des Eises durchaus einschränken können. Auch durch den Schwellbetrieb an der Lechstaustufe 23 sind teilweise brüchige Stellen im Eis gegenwärtig, was zu einem Einbruch führen kann.
Nach dieser Begehung auf dem Eis wurde von Markus Motzke auf die Vorgehensweise beim Retten und das einzusetzende Material (z.B. Eisrettungsschlitten, Wasserrettungsausrüstung, Eisschrauben o.ä.) hingewiesen, danach das Erlernte in die Praxis umgesetzt - wie auf den Bildern zu sehen ist, musste vorher mit der Kettensäge ein Loch in das Eis gesägt werden, damit der Notfall geprobt werden konnte.
Alle Übungsteilnehmer wurden jeweils von einem Signalmann/Leinenführer gesichert.
