Rollikarawane zu Besuch bei Bruno
Es war schon lange geplant, dass behinderte Bürger aus Aichach und dem Wittelsbacher Land mit der BRK-OBA nach München zum Schloss Nymphenburg und ins Museum "Mensch und Natur" fahren.
So ist es am Samstag, den 29.03. auch geschehen. Spannende Informationen über die Entstehung der Erde, der Pflanzen und Lebewesen wurden durch die Museumsführerin vor Modellen und Bildern gegeben, die die Gruppe auf eine Zeitreise über Milliarden Jahre schickte.
Sehr plastisch war das Werden und Vergehen der Erdzustände zu betrachten. Wo einst Meere waren ist jetzt Wüste. Wo früher Dinosaurier lebten, stehen heute Riesenstädte oder Milchkühe auf der Weide. Wo früher reichlich Platz für Auerochsen und Bären in Bayern war, ist es inzwischen eng geworden. Das bekam der Bär Bruno zu spüren, als er 2007 in Bayern einwandern wollte. Er wurde erschossen nachdem ihn selbst Experten nicht einfangen und z.B. nach Hellabrunn in den Tiergarten bringen konnten.
Dafür wurde ihm der Name Bruno gegeben und steht nun seit der letzen Woche ausgestopft vor einem kaputten Bienenstock in einer großen Glasvitrine in der 3. Etage des Museums, wo ihn die OBA-Gruppe zum Abschluss noch besuchte. Er sieht prächtig aus, aber alle waren enttäuscht, dass er nicht lebend gefangen worden ist.
Dann ging die Rollikarawane ins nahe Palmengartencafe, um sich vor der Rückfahrt nach Aichach noch mit Schnitzel, Kaffee, Kuchen und Pommes zu stärken
Carl-Hermann Schäfer
Leiter der Sozialarbeit
- Angebote suchen
-
AdressenAngebote> weiter zur DRK-Datenbank

