Rettungswagen für Aindling
Seit 01.10.08 hat der Kreisverband Aichach-Friedberg einen
zusätzlichen Rettungswagen „auf Probe“ in Betrieb. Dieser befindet
sich, neben den schon vorhandenen in Friedberg, Aichach, Mering und
Pöttmes, in Aindling.
Das Gemeindegebiet wird momentan durch keine
eigene Rettungswache versorgt, sondern durch die Standorte aus Aichach,
Pöttmes, Meitingen, Gersthofen und Lechhausen versorgt.
Die „Hilfsfrist“ von 12 Minuten kann bei rund der Hälfte der Einsätze nicht eingehalten werden.
Die
Rettungswachen sind so platziert, dass in der Regel jeder Punkt in 12
Minuten, bzw. in dünn besiedelten Gebieten in 15 Minuten Fahrtzeit
erreicht werden soll.
Da der Gemeindebereich aber von so vielen
verschiedenen Wachen bedient wird, fallen die einzelnen „Ausrutscher“
bei den Statistiken und den Begutachtungen nicht ins Gewicht. Aus
diesem Grund besetzt das BRK Aichach-Friedberg nun einen Rettungswagen
in Aindling und deckt ein Gebiet mit ca. 30.000 Einwohnern ab, von
Montag bis Sonntag, von 6.30 Uhr bis 18.30 Uhr um Zahlenmaterial zu
sammeln.
Tatkräftig unterstützt werden wir dabei von der Feuerwehr
Aindling, welche auch den First Responder stellt, der Gemeinde
Aindling, sowie dem Landratsamt und den ehren- und hauptamtlichen
Helfern des Rettungsdienstes.
Seit beginn des Probebetriebes im
Oktober, kam der Rettungswagen bereits zu über 50 Notfalleinsätzen.
Zusätzlich fallen die Einsätze außerhalb unserer Dienstzeit an, welche
durch den First Responder unterstützt werden.
Die Kollegen des
Rettungsdienstes sind derzeit in den Räumlichkeiten der dort ansässigen
Wasserwacht untergebracht, welche sich auf dem Gelände des Bauhofs
befinden. In unmittelbarer Nachbarschaft hat auch die freiwillige
Feuerwehr
Aindling ihr Gerätehaus.
Bei 5 Einsätzen konnte nur
durch den dort stationierten Rettungswagen das Leben gerettet werden,
was bei einer längeren Anfahrtszeit durch einen anderen Rettungswagen
nicht mehr möglich gewesen wäre.
Dies ist Grund genug den momentanen
Stellplatz des Rettungswagen in Aindling weiter zu betreiben, die
Anwesenheitszeiten der Rettungskräfte auszudehnen und diesen zeitnah in
eine feste Rettungswache umzuwandeln.
Thomas Winter
Leiter Rettungsdienst
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