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Rettungswagen für Aindling

Rettungswagen für Aindling
von links: Thomas Zinnecker, Rettungsassistent; Ursula Christ, Geschäftsleiterin des Zweckverbandes für Rettungsdienst; Konrad Kormann, Wachleiter Aichach/Pöttmes; Thomas Winter, Leiter des Rettungsdienstes; Rüdiger Duden, Rettungsassistent

 

Seit 01.10.08 hat der Kreisverband Aichach-Friedberg einen zusätzlichen Rettungswagen „auf Probe“ in Betrieb. Dieser befindet sich, neben den schon vorhandenen in Friedberg, Aichach, Mering und Pöttmes, in Aindling.
Das Gemeindegebiet wird momentan durch keine eigene Rettungswache versorgt, sondern durch die Standorte aus Aichach, Pöttmes, Meitingen, Gersthofen und Lechhausen versorgt.
Die „Hilfsfrist“ von 12 Minuten kann bei rund der Hälfte der Einsätze nicht eingehalten werden.
Die Rettungswachen sind so platziert, dass in der Regel jeder Punkt in 12 Minuten, bzw. in dünn besiedelten Gebieten in 15 Minuten Fahrtzeit erreicht werden soll.
Da der Gemeindebereich aber von so vielen verschiedenen Wachen bedient wird, fallen die einzelnen „Ausrutscher“ bei den Statistiken und den Begutachtungen nicht ins Gewicht. Aus diesem Grund besetzt das BRK Aichach-Friedberg nun einen Rettungswagen in Aindling und deckt ein Gebiet mit ca. 30.000 Einwohnern ab, von Montag bis Sonntag, von 6.30 Uhr bis 18.30 Uhr um Zahlenmaterial zu sammeln.
Tatkräftig unterstützt werden wir dabei von der Feuerwehr Aindling, welche auch den First Responder stellt, der Gemeinde Aindling, sowie dem Landratsamt und den ehren- und hauptamtlichen Helfern des Rettungsdienstes.
Seit beginn des Probebetriebes im Oktober, kam der Rettungswagen bereits zu über 50 Notfalleinsätzen. Zusätzlich fallen die Einsätze außerhalb unserer Dienstzeit an, welche durch den First Responder unterstützt werden.
Die Kollegen des Rettungsdienstes sind derzeit in den Räumlichkeiten der dort ansässigen Wasserwacht untergebracht, welche sich auf dem Gelände des Bauhofs befinden. In unmittelbarer Nachbarschaft hat auch die freiwillige Feuerwehr
Aindling ihr Gerätehaus.
Bei 5 Einsätzen konnte nur durch den dort stationierten Rettungswagen das Leben gerettet werden, was bei einer längeren Anfahrtszeit durch einen anderen Rettungswagen nicht mehr möglich gewesen wäre.
Dies ist Grund genug den momentanen Stellplatz des Rettungswagen in Aindling weiter zu betreiben, die Anwesenheitszeiten der Rettungskräfte auszudehnen und diesen zeitnah in eine feste Rettungswache umzuwandeln.

Thomas Winter
Leiter Rettungsdienst

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