Bezirkswettspiele: Jugendrotkreuz Aichach-Friedberg mit guten Ergebnissen!
Dank vieler ehrenamtlicher Helfer konnten die Spiele am vergangenen Wochenende in Aichach, an dem viel Erste Hilfe aber auch viel Allgemeinwissen abgefragt wurde, erfolgreich durchgeführt werden.
Schon die Jüngsten, die Bambini (Altersklasse 6 bis 9) hatten bereits „Verletzte bei einem Grillunfall“ fachgerecht zu versorgen, die drei Merkmale einer Wunde zu nennen, sich zirka 13 Begriffe auf einmal zu merken, ein Stück oder ein Lied zum Thema Weltall auszudenken und aufzuführen, wichtige historische Ereignisse in die richtige chronologische Reihenfolge zu bringen und vieles mehr.
Neu-Ulm holt die meisten Pokale
Insgesamt „sahnte“ Neu-Ulm ab: Wenn sie mal nicht den ersten Platz belegten, dann zumindest den zweiten. Doch auch Aichach-Friedberg kann zufrieden sein, denn alle Gruppen belegten vordere Plätze: Die Bambini aus Mering kamen auf Anhieb auf Platz 3, die „Kikis“ aus Kissing in der Altersklasse der 10- bis 12-jährigen ebenfalls. Doch das beste Ergebnis für den Landkreis lieferte die Wasserwacht-Jugend aus Aichach: den ersten Platz in der Stufe 2 (13- bis 16-Jährige)!
Rupert Reitberger, Stellvertreter des Landrats von Aichach-Friedberg, bewunderte in seiner Abschlussrede vor allem die Tatsache, dass es bei den Wettspielen der 5 bis 27-Jährigen aus ganz Schwaben so viele andere Fragen und Aufgaben nicht nur zum Roten Kreuz, sondern auch zu breitem Allgemeinwissen gegeben hat: Erste Hilfe in Praxis und Theorie, kreatives Basteln, Singen oder ein Theaterstück aufführen, Wissen praktisch erleben, Geschicklichkeitsspiele meistern, historische Ereignisse und anderes Wissen... Die Aufgaben sind bei jedem Wettbewerb des Jugendrotkreuz vielfältig, aber stets altersgerecht. Doch nicht nur der Kopf, auch die Füße der insgesamt 38 Jugendrotkreuz-Gruppen mussten sich anstrengen, da die insgesamt 11 Stationen in ganz Aichach verteilt waren. Weil die meisten Gruppen zum ersten Mal in der Kreisstadt waren, hatte sich der JRK-Kreisjugendleiter, Rüdiger Duden, etwas Besonderes ausgedacht: Scouts in orangen Helfer-Shirts führten die Gruppen von Station zu Station. Das sorgte nicht nur für eine sichere Navigation sondern führte auch zu einem Kennenlernen der Teilnehmer untereinander, was – neben dem Wissen um Erste Hilfe – der zweite wichtige Grund für die Wettspiele des Roten Kreuz ist.
Wittelsbacher Realschule in Hotel verwandelt
Während der drei Tage schliefen die rund 300 Teilnehmer mit Betreuern und Helfern in der Wittelsbacher Realschule, wo sie auch von Sonja Kallert und ihrem Team aus ehrenamtlichen BRK-Köchen verköstigt wurden. Auf dem Pausenhof hielt während der Wettspiele das Spielmobil des Kreisjugendrings jede Menge Spiele und Bastelmaterial bereit, ein Cafè im ersten Stock lud zum Verweilen ein, so dass in den Pausen fleißig „genetworkt“ werden konnte. Und am Samstag Abend „rockte“ das Erdgeschoss der Realschule bei heißen Reagge-Rhythmen der Starnberger Band „Stamina“.
Die Sieger der diesjährigen Bezirkswettspiele:
- Bambini (6 bis 9-Jährige) – Neu-Ulm
- Stufe I (10 bis 12-jährige) – Neu-Ulm
- Stufe II (13 bis 16-jährige) – Aichach Friedberg
- Stufe III (17 bis 27-jährige) – Ostallgäu
Helfer – immer knapp und stets willkommen!
Helfen bei Veranstaltungen des Jugendrotkreuz kann übrigens jeder, da es nicht nur um Erste-Hilfe-Themen geht. Wer sich für die ehrenamtliche Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen in seinem Ort interessiert, erfährt Näheres bei der BRK-Beauftragten für das Ehrenamt, Elke Kinner, Telefon 0821 / 2 60 76-13 oder per E-Mail info@kvaichach-friedberg.brk.de.
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