DRK-Hausnotruf ist Testsieger bei Stiftung Warentest
Über 150.000 Kunden wissen es schon: Der Hausnotruf des Roten Kreuzes ist einfach gut. Jetzt ist es amtlich: Beim aktuellen Test der Stiftung Warentest (09/2011) schnitt der DRK-Hausnotruf unter zwölf Anbietern als Testsieger ab.
DRK-Generalsekretär Clemens Graf von Waldburg-Zeil sagt: "Dass wir als föderaler Wohlfahrtsverband private Anbieter um Längen schlagen, macht uns natürlich stolz. Das Test-Ergebnis bestärkt uns in der Strategie, viel Wert auf die persönliche Beratung und Betreuung unserer Kunden vor Ort zu legen."
Der DRK-Hausnotruf setzte sich beim Test mit der Note 2,3 an die Spitze. Das Rote Kreuz überzeugte mit dem Kundenservice aber auch mit der Beratung im Vorfeld und der Einrichtung des Hausnotrufs. Weitere Anbieter im Test waren drei Hilfsorganisationen sowie acht private Unternehmen. „Die Testgebiete waren die Bundesländer Bayern und Berlin, es ist also auch auf BRK-Gebiet getestet worden“, so Sepp Zenger, Kreisgeschäftsführer des BRK Kreisverbandes Regensburg. „Zur Zeit sind auf die Hausnotrufzentrale Niederbayern/Oberpfalz, die wir im Rotkreuzheim betreiben, über 3.000 Teilnehmer aufgeschaltet. Im ersten Halbjahr hatten wir einen Nettozuwachs von 162 Kunden, was auch ein Zeichen der Kundenzufriedenheit ist“, weiß Sepp Zenger selbstbewußt zu berichten. Von den über 3.000 Anschlüssen hat der Kreisverband Regensburg knapp über 400 Hausnotruf-Kunden.
Stefan Deml, der Leiter der Hausnotrufzentrale ergänzt, dass zum Jahresanfang ist die neue Hausnotruf-Zentrale in Betrieb gegangen sei. „Es können nun zusätzlich der mobile Notruf sowie IP-fähige (Internetprotokoll) Hausnotrufgeräte aufgeschaltet werden.“
Wie funktioniert der Hausnotruf?
Wer öfter allein zu Hause ist, gesundheitliche Einschränkungen hat, sturzgefährdet ist oder generell ein hohes Sicherheitsbedürfnis hat - für den kann ein Hausnotrufsystem interessant sein.
Und so funktioniert das System: Der Nutzer trägt einen Alarmknopf um den Hals oder am Handgelenk. Drückt er ihn in einer Notlage, wird automatisch die Zentrale alarmiert. Per Freisprechanlage kann der Teilnehmer von jeder Stelle der Wohnung aus mit der Hausnotrufzentrale sprechen. In der Zentrale erscheint die Adresse des Kunden auf dem Bildschirm und, wenn gewünscht, weitere Daten, wie Krankheiten, Medikamente, Hausarzt. Nach einem festgelegten Plan verständigt die Zentrale Verwandte, Nachbarn oder Freunde. Bei Notfällen ruft sie sofort den Rettungsdienst. Die Hausnotrufzentrale bleibt mit dem Kunden in Kontakt, bis Hilfe eingetroffen ist. Weitere Informationen zum BRK-Hausnotruf gibt es unter
www.hausnotruf.brk.de.
Der Hausnotruf-Test ist im Handel erhältlich und ebenfalls im Internet abrufbar unter www.test.de/hausnotrufdienste
