Katastrophenschutz
Der Schutz der Bevölkerung bei Katastrophen und die wirksame Hilfe im Katastrophenfall ist eine der Kernaufgaben des Roten Kreuzes.
Egal, ob es sich um einen Großbrand, eine Überschwemmung, eine Schneekatastrophe, eine Massenkarambolage auf der Autobahn, ein Zug- oder Flugzeugunglück, oder ein Schiffsunfall auf der Donau handelt:
Die ehrenamtlichen Helfer des BRK im Landkreis Deggendorf des Landrettungsdienstes, Wasserrettungsdienstes und Bergrettungsdienstes stehen rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr bereit.

Zusammen mit befreundeten Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, Technisches Hilfswerk (THW) und Malteser stellt das BRK den Katastrophenschutz im Landkreis Deggendorf.
Die Bereitschaften des BRK Deggendorf betreiben eine Schnelleinsatzgruppe (SEG) Sanitätsdienst und eine Schnelleinsatzgruppe Betreuungsdienst. Hinzu kommt die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung (UG-SanEL), die im Großschadens- und Katastrophenfall eingesetzt wird.
Das bedeutet konkret: Etwa 100 ehrenamtliche Einsatzkräfte mit rund 25 Einsatzfahrzeugen - wenn nötig auch überregional - sind sofort abrufbar.
Eine Schnelleinsatzgruppe Sanitätsdienst kann bis zu 50 Notfallpatienten gleichzeitig versorgen und acht Patienten liegend transportieren. Die Schnelleinsatzgruppe Betreuungsdienst ist in der Lage, bis zu 500 Menschen zu betreuen sowie 100 Personen unterzubringen.
Die UGSanEL unterstützt die Sanitätseinsatzleitung (SanEL) - bestehend aus dem Leitenden Notarzt (LNA) und dem Organisatorischen Einsatzleiter (OrgL) - personell wie materiell.
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