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BRK-Hilfe für Haiti: Weitere Helfer aus Bayern auf dem Weg ins Erdbebengebiet
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Rotkreuzschwester Cornelia Braun, Schwesternschaft Wallmenichhaus vom BRK e.V., Amberg: „Als Rotkreuzschwestern sind in Krisengebieten nicht nur unsere fachlichen Kompetenzen in der Pflege gefordert, sondern wir werden auch in anderen Bereichen wie Administration oder Finanzen eingesetzt. Wie alle packen wir da an, wo unsere Hilfe und unser Einsatz gefordert sind. Darauf werden wir als Rotkreuzschwestern intensiv in verschiedenen Lehrgängen vorbereitet. Ich weiß aus meiner Erfahrung von anderen Auslandseinsätzen, dass kein Einsatz gleich ist, doch die Vorbereitung und unsere gute Zusammenarbeit im Team helfen, dass wir uns in jeder Situation gut zurechtfinden und jeder weiß, was er zu tun hat.“
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Christine Gratzer, Rotkreuzschwester der Schwesternschaft München vom BRK e.V. ist gelernte Kinderkrankenschwester.
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Michael Breunig, Rettungsassistent beim BRK-Kreisverband Augsburg-Land: ""Auf der einen Seite stehen wir unter großem Druck - denn ohne Wasser läuft nichts.
Doch ich habe hier so viele nette Kollegen getroffen, die ich aus Einsätzen in Pakistan, China, Indonesien kenne, da bin ich zuversichtlich."
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22.01.2010 - Auf dem Weg in das Katastrophengebiet sind derzeit die Rotkreuz-Schwestern Cornelia Braun aus Amberg, Christine Gratzer aus München und der BRK-Auslandsdelegierte Michael Breunig aus Augsburg.
Sie werden voraussichtlich in der ebenfalls schwer vom Erdbeben betroffenen Stadt Carrefour eingesetzt. Hier bauen sie ein mobiles Rotkreuz-Krankenhaus auf. Das Krankenhaus stellt die medizinische Grundversorgung für eine Bevölkerung von 250.000 Menschen sicher. In dem Krankenhaus können bis zu 700 Patienten täglich ambulant versorgt werden. Für die stationäre Behandlung bietet das Hospital Platz für 150 Patienten.
BRK-Präsidentin, Christa Prinzessin von Thurn und Taxis: „Die Situation auf Haiti erinnert mich an die Erlebnisse unseres Rotkreuz-Gründers Henri Dunant, die er in seinem Buch – Die Schlacht bei Solferino – beschreibt. Damals, wie jetzt auf Haiti, gab es keinerlei medizinische Versorgung, keine Organisation der Hilfe für verletzte und traumatisierte Menschen. Doch etwas ist anders, als es zur Zeit Henri Dunants war. Jetzt gibt es das Rote Kreuz, eine weltumspannende Organisation, die Menschen in Not hilft. Ich bin stolz auf unsere erfahrenen BRK-Experten, die in Haiti aufgrund ihres Know How jetzt Hilfe leisten. Sie sind für solche Einsätze gut ausgebildet, um jederzeit weltweit bei Katastrophen eingesetzt werden können“.
Cornelia Braun, Rotkreuzschwester der Schwesternschaft Wallmenich-Haus vom Bayerischen Roten Kreuz e.V. in Amberg. Die gelernte Krankenschwester studiert derzeit Nonprofit-, Social- und Health Care Management B.A. Zuvor war sie im St. Marien Hospital Amberg unter anderem in der „Stroke Unit“ und in der Patientenüberwachung. Zahlreiche Ausbildungen für internationale Hilfseinsätze wie: International Degree Course in Nursing and Health Care Management B.A.Diploma HCMTC Health Care and Management in Tropical Countries Diploma of the European Master Program for Higher Education in International Health. Die außerordentlich erfahrene Auslandsdelegierte des DRK war unter anderem in Einsätzen im Sudan und in Kenia. Sie wird etwa vier Wochen im Einsatz sein und dort im mobilen Krankenhaus tätig werden.
Christine Gratzer, Rotkreuzschwester der Schwesternschaft München vom Bayerischen Roten Kreuz e.V. Sie ist gelernte Kinderkrankenschwester und Praxis-Anleiterin in der Pflege. Darüber hinaus ist die Rotkreuzschwester eine erfahrene Pflegekraft in der Betreuung von Patienten vor und nach Operationen oder schweren Untersuchungen. Sie arbeitet im Haunerschen Kinderkrankenhaus als OP- und Anestäsie-Schwester. Christine Gratzer durchlief zahlreiche Ausbildungen für internationale Hilfseinsätze wie: Technik und Sicherheit, Trinkwasseraufbereitung und Medical English. Die erfahrene Auslandsdelegierte des DRK war unter anderem in Pakistan im Einsatz. Auch sie wird etwa vier Wochen im Einsatz sein und dort im mobilen Krankenhaus tätig werden.
Michael Breunig, aus Gessertshausen ist Rettungsassistent beim BRK-Kreisverband Augsburg-Land. Der gelernte Heizungs- und Lüftungsbauer hat zahlreiche Ausbildungen für den DRK-Einsatz im Ausland absolviert. Er war seit 2005 für das DRK in Indonesien, Pakistan und China. Auf Haiti wird er das mobile Rotkreuz-Krankenhaus mit aufbauen.
Bereits in Haiti, um die dringend notwendige medizinische Versorgung zu sichern, sind der Elektromeister und BRK-Experte für Auslandseinsätze, Johann Keppeler aus Augsburg, Rotkreuz-Schwester Ann-Katrin Schulz aus Nürnberg und die Laborantin Jennifer Rath aus Würzburg.
Das DRK bittet dringend um Hilfe für die Erdbebenopfer.
Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ: 370 205 00
Stichwort: Haiti
Online-Spenden unter: www.DRK.de/spenden
Ansprechpartner DRK-Pressestelle „Haiti“ ist Fredrik Barkenhammar, zu erreichen unter Sat-Phone: 00 8816214 424 56.