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Quo vadis Ehrenamt

Quo vadis Ehrenamt
von links: Josef Zellmeier, MdL, Albrecht Broemme, Präsident des Technischen Hilfswerks, Christa Prinzessin von Thurn und Taxis, BRK-Präsidentin, Ruthart Tresselt, Vorstandsvorsitzender des Münchner Presseclubs, ehemaliger BR-Journalist.

Jeder dritte in Deutschland engagiert sich heute in einem  Ehrenamt, doch die Zeiten werden härter. Unter dem Titel „Quo vadis Ehrenamt?  Sicherheitsstandards und Demographieprobleme“  diskutierten im Münchner Presseclub unter der Leitung des ehemaligen BR-Journalisten und Vorstandsvorsitzendem des Presseclubs, Ruthart Tresselt,  BRK-Präsidentin Christa Prinzessin von Thurn und Taxis, der Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier und der Präsident des Technischen Hilfswerks, Albrecht Broemme.

Die Problematik der Nachwuchsgewinnung angesichts des demographischen Wandels beschäftigt viele Hilfsorganisationen bereits heute. Doch wie sollen Ehrenamtliche zum Beispiel  in der Gefahrenabwehr auch künftig  hohen Qualitätsstandards genügen können, bleibt doch aus beruflichen Gründen immer weniger Zeit? Schon heute, kann nach den Worten von Thurn und Taxis, bei  größeren Unfällen  und Katastrophen auf ehrenamtliche Unterstützung nicht verzichtet werden. 

Nach dem Willen der Bayerischen Staatsregierung sollen künftig Anliegen und Aufgaben  des Ehrenamts  stärker gewürdigt werden. Josef Zellmeier stellte dazu die Gründung eines Ehrenamtsbeauftragten durch die Bayerische Staatsregierung in Aussicht. Gleichzeitig betonte Zellmeier: „Solch ein Amt  muss unabhängig von jeglicher politischer Zugehörigkeit agieren können“.

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